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Hattler live cuts tour

Hellmut Hattler ist in Deutschland und auch in der internationalen Szene als musician’s musician eine feste Größe. Kaum ein deutscher Musiker hat sich so konsequent als Instrumentalist und Songwriter durch eine so unverwechselbare musikalischeSprache hervorgetan, wie ECHO-Preisträger Hellmut Hattler.

Live wird das Repertoire der HATTLER-Alben von einer Band umgesetzt, die den Spagat „spielend“ schafft, modernste Elektronik, handgemachte instrumentale Virtuosität und eine großartige Stimme zu einer organischen Einheit zu verbinden. Was den Konzertbesucher erwartet, ist eine Melange aus coolen
Clubsounds, psychedelic Pop und NuJazz. „Wir sind eine echte Live-Band und es geht bei den Konzerten immer nur um Musik, Rhythmus und alles was die Gehirnzellen und Füße bewegt“, wenn man von Hattlers politischen Texten und den perfekten Live-Videoprojektionen absehen wollte.

HATTLERs Musik ist kraftvoll, aber auch sehr smooth und mellow, mit einem sicheren Gefühl für besondere Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Durchweg intelligente und eigenständige Unterhaltung, die fast immer auch tanzbar ist.

Donnerstag 29.10.2009, 20.30 Uhr
Ort: Alter Schlachthof, Soest
VVK: 18,30 Euro (inkl. VVK-Geb.)

Jan Garbarek Group

Keiner spielt das Saxophon so wie der Norweger Jan Garbarek. Sein Ton ist zu seinem unverwechselbaren
Markenzeichen geworden und hat schon lange eine ganz andere Tragweite erreicht, als es der Begriff Jazz eigentlich zulässt.

Zahllose Plattenveröffentlichungen, Konzerte in den bedeutendsten Konzerthallen auf der ganzen Welt, seine jahrelange Kollaboration mit Keith Jarrett oder sein beispiellos erfolgreiches Zusammenwirken mit dem britischen Hilliard-Ensemble haben diesen weltweit einzigartigen Saxophonisten weit über die Genregrenzen populär werden lassen.

Der Ton allein macht aber noch nicht die Musik. Auch in seinen Kompositionen und Improvisationen ist Jan Garbarek Meister einer unglaublich melodieintensiven Musik, die uns direkt in die Seele schneidet. Weite Klangräume, die von der absoluten Stille bis zum expressiven Ausbruch reichen, strahlen eine ungemeine
Ruhe aus, die jedoch keine Sekunde Langeweile bedeutet. Seine Konzerte entwickeln sich höchst organisch in weiten Spannungsböge, sie klingen einfach und komplex zugleich.

Jan Garbarek, Saxophon
Rainer Brünninghaus, Piano
Yuri Daniel, Bass
Trilok Gurtu, Percussion

Samstag 31.10.2009, 20.00 Uhr, Alfred-Fischer-Halle, Hamm
1. Preiskategorie: 39,- Euro / 33,- Euro erm.
2. Preiskategorie: 33,- Euro / 29,- Euro erm.
3. Preiskategorie: 29,- Euro / 23,- Euro erm.
(zzgl. 1,- Euro JeKi-Aufschlag)

Candy Dulfer

Bereits im Alter von sechs Jahren beginnt Dulfer – gefördert durch ihren Vater Hans Dulfer, der selber ein bekannter Saxophonist ist − mit dem Saxophonspiel. Beeinflusst wurde Dulfer dabei auch von den Saxophonisten Sonny Rollins und David Sanborn. Mit elf Jahren folgt eine erste Plattenaufnahme und mit 14 schließlich die erste eigene Band Funky
Material.

Der Durchbruch gelang Dulfer Ende der 1980er Jahre mit der Single Lily was Here (1989) aus dem Soundtrack zum gleichnamigen Film, die sie zusammen mit Dave Steward von den Eurythmics einspielte. 1990 erschien zudem das Album Graffiti Bridge, auf dem Dulfer als Begleitmusikerin von Prince zu hören ist, sowie Dulfers eigenes Album Saxuality, das ihr eine Nominierung für das Bestes Pop-Album Instrumental bei den Grammy Awards einbrachte. Des Weiteren spielte Dulfer auf nahezu allen Kontinenten mit Pink Floyd, Joe Cocker, Maceo Parker, Van Morrison, Blondie und David Sanborn. Ihr künstlerischer Ausdruck umfasst dabei eine Breite von Jazzüber Soul bis Pop.

Montag 2.11.2009, 20.00 Uhr, Hansesaal Lünen
VVK: 28,50 Euro (inkl. VVK-Geb.), AK: 30,– Euro

Jazz Nacht Unna - 5 Bands an 5 Orten

Am Samstag, den 7. November, möchten wir Sie zu einer Reise durch die Jazzstile in der „Jazz -Nacht Unna“ zu 5 auserwählten Gastronomen einladen.

Ein eigenwilliger und lebendiger Sound, ein Klangteppich der Jazzstile Swing, Dixi, Blues, Bossa Nova, Limbo, Modern und Tango, die ganze Farbpalette des Jazz, wird den Zuhörern an einem Abend in Unna geboten. Der Kulturkreis der Unnaer Wirtschaft e.V. hat mit den Kulturbetrieben ein Jazz-Programm für alle Jazz-Fans und die, die es werden wollen, auf die Beine gestellt, denn für die Liebe zum Jazz ist es nie zu spät. Gleich zwei herrausragende Sängerinnen kann man in der Jazz Nacht in Unna hören. Zum einen die bekannte italienische Sängerin Michela Lombardi aus Pisa, die ihr Deutschland Debut gibt und Daniela Rothenburg aus Dortmund.

Samstag 7.11.2009, Jazz Nacht Unna - 5 Bands an 5 Orten,
Eintritt: 10,– Euro/ erm. 7,– Euro



Michela Lombardi, 19.30 Uhr, zib, Lindenplatz 1
Douce Ambiance, 20.15 Uhr, Spatz & Wal, Hertingerstr. 31
Daniela Rothenburg, 20.15 Uhr, Katharinenhof, Bahnhofstr. 49
Schampus All Stars, 21.00 Uhr, Morgentor, Morgentor 15
Acoustic Jazz Quartett, 22.00 Uhr, Schmiede Breitenbachgelände, Hellweg 33–35

Kartenvorverkauf: i-Punkt Unna, Telefon 02303-103777
Hellweger Anzeiger, Telefon 02303-202-274

Eine Veranstaltung des Kulturkreis der Unnaer Wirtschaft e.V. mit
Unterstützung der Kulturbetriebe Unna.





Joscho Stephan Quartett

Seine künstlerischen Wurzeln liegen in der Musik des Gipsy Swing, wie man sie von den Aufnahmen des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt kennt. Joscho Stephan hat sich dieser Musik angenommen, interpretiert sie virtuos und erweitert ihre Grenzen.

In seiner jungen Karriere hat er sich nach vier CDs und einer DVD in die internationale Spitze des Gipsy Swing gespielt. Die Presse ist von dem jungen Musiker durchweg begeistert. Sein Debüt Swinging Strings wurde vom amerikanischen Fachmagazin Guitar Player zur CD des Monats gekürt. Das renommierte Acoustic Guitar Magazine feiert Joscho Stephan als Garanten für die Zukunft der Gipsy-Jazz-Gitarre.

Joscho Stephan, Sologitarre
Sebastian Reimann, Violine
Günter Stephan, Rhythmusgitarre
Max Schaaf, Kontrabass

Montag 16.11.2009, 20.00 Uhr, Trauzimmer, Yachthafen „Marina Rünthe“, Hafenweg 12, 59192 Bergkamen
Tickets sind erhältlich beim Kulturreferat (Tel.:02307-965464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse, 8,– Euro

East West European Jazz Orchester
TWINS 2010 / Ruhr 2010 feat.
Dennis Rowland / USA
„A Tribute to Count Basie“


Gastsolisten:
Dian Pratiwi, Bali / Aram Rustamyants, Rostov / Ryan Carniaux, Boston / Andrej Krasilnikov, Moskau / Ondrej Stveracek, Prag

Der Jazzclub Hamm präsentiert an zwei Abenden die Gesangslegende Dennis Rowland, der Mitglied des Count Basie Orchestra war und mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Unter anderem stand Dennis Rowland mit Legenden wie Ella Fitzgerald, Count Basie, Mickey Roker, Freddie Green, John Patitucci, Eddie Harris auf der Bühne. Dennis Rowland ist in Europa äußerst selten zu Gast. Um so mehr freuen wir uns, Rowland dem Publikum in der Hellwegregion vorzustellen. Begleitet wird er vom Big Band Projekt East West European
Jazz Orchester TWINS.2010 welches im letzten Jahr von einer internationalen Jury zu einem Jazzorchester der
Kulturhauptstadt RUHR.2010 ernannt wurde. Die Band ist eine Kooperation herausragender Deutscher, Russischer und Serbischer Musiker. Geleitet wird das Orchester von Uwe Plath, Preisträger der Ingrid Kipper Stiftung sowie Co-Leader Andrej Machnev aus Rostow. Das Programm heißt „A Tribute to Count Basie“ und präsentiert Gastsolisten aus diversen Metropolen.

Mittwoch 18.11.2009, 20.00 Uhr, Kurhaus Bad Hamm, VVK: 15,– Euro,
AK: 18,– Euro / 10,- Euro erm.

Donnerstag 19.11.2009, 20.00 Uhr, Lindenbrauerei Unna,
VVK: 15,– Euro, AK: 18,– Euro / 10,- Euro erm.

Ketil Bjørnstad Solo Piano

Mit nur einem Satz lässt sich der in Oslo geborene Bjørnstad schwer beschreiben. Er ist mehr als „nur“ Musiker - er improvisiert, interpretiert, komponiert und er ist Schriftsteller: über 30 Romane, Lyrikbände und Autobiographien hat er verfasst.

Seit über 35 Jahren ist er bereits aktiv, seinen Einstand gab er mit Béla Bartóks drittem Klavierkonzert im Osloer Philharmonischen Orchester. Und vermutlich wäre er auch ganz im klassischen Metier verblieben, wenn da nicht gerade die in jenen Jahren pulsierende Szene Oslos mit ihren Jazzern, Malern und Schauspielern gewesen wäre. Konsequent verweigert er sich Stereotypen, den Stempel „Jazzmusiker“ lässt er sich nicht aufdrücken. Er spielt keinen „klassischen Jazz“, hat keine Jazzstandards im Repertoire. Stattdessen nutzt er seine klassische Klavierausbildung und stellt sich der Herausforderung, klassische Motive schlüssig in seine Jazzmusik
einzubinden.

Mehr als 20 Alben hat das Ausnahmetalent mittlerweile herausgebracht. In Hamm wird er Auszüge aus seinen „Rainbow Sessions“ präsentieren, die im legendären Osloer rainbow Studio entstanden.

Donnerstag 19.11.2009, 20.00 Uhr, Kurhaus Bad Hamm
Eintritt: 16,– Euro/ erm. 12,– Euro (zzgl. 1,- Euro JeKi-Aufschlag)